Konstruktive Vorschläge und Lösungen

Herr Metz, hier können Sie Vorschläge von uns lesen :roll:

 
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Konstruktive Vorschläge und Lösungen

 ·  Gepostet: 29.06.2007 - 09:30 Uhr  ·  #1
Kann aus dem Chaos Ordnung entstehen?

Was ist eigentlich Chaos?

Das Wort Chaos kommt aus dem griechischen und bedeutet den Zustand vollständiger Unordnung oder totaler Verwirrung.

In der Bibel wurde der Anfangszustand in der Schöpfungsgeschichte(Gen.1,1-5) als Wüst und leer beschrieben. Dies kann man auch als die Ursuppe oder den Zustand vollständigen Chaos bezeichnen. In der nordischen Mythologie gab es am Anfang nur den Abrgund Ginnungagap, welcher auch als Chaotischer Bereich angesehen werden kann.

Es gibt aber auch Gesellschaftskritiker die behaupten Chaos und Degeneration gedeihen nur im Westen und jede Entwicklung in dieser Art führt zum Chaos. Da kann durchaus was dran sein. Wenn man den Werteverfall der letzten Jahre betrachtet, dann ist diese These nicht so abwegig. Chaos ist also gleichermassen für einige gleichzusetzen mit Anfang, während es für andere der letztendliche Zustand ist.
Für die Trekkis ist die Zivilisation der Gründer mit dem Chaos vergleichbar. Dort gibt es die große Vereinigung. die theologische Sichtweise geht davon aus, das der Mensch nicht im Chaos leben kann und die Ordnung braucht. So ist es verständlich, das eben am Anfang das Chaos herrscht und erst Gottes Schöpfungsakt Ordnung bringt. Davor war alles miteinander durchmischt.

Aber Chaos kann auch Methode haben oder mit Wankelmütigkeit verglichen werden oder mit Überlastung und dem Fehlen einer erkennbaren Strategie assoziiert werden. Daher kommt auch das Wort Chaot.

Am Beispiel der PPA/Neue Wege kann man das genauer erläutern.

Die Fallmanager in den Jobcentern sind sehr stark mit Arbeit ausgelastet/überlastet. Wie soll man da auf wechselnde Anweisungen/Anforderungen reagieren wenn es heute so und morgen vollkommen anders läuft? Das Fehlen einer klar erkennbaren Leitlinie lässt den Mitarbeitern einiges als Willkür erscheinen. Hinzu kommt die oftmals sehr unfreundliche Art der Leistungsempfänger und der Druck von Oben und Unten. Man macht dann eben Dienst nach Vorschrift.

Die politische Seite brauchte noch gute Presse vor den Wahlen. Ich habe das schon ausführlicher in meinem Beitrag über Populismus und blinden Aktionismus beschrieben.

Es war zum einen dieses Chaos was Herrn Alpenblitz erst die Möglichkeit für sein Treiben gegeben hat, zum anderen die(trotz gegenteiligen Erfolges) beschönigenden Auskünfte aus Miesbach. Auch mir wurden falsche Auskünfte über den Erfolg der Massnahme in Miesbach gegeben(über diese Unverfrorenheit bin ich heute noch erstaunt und verärgert). Dieser nutzte das Chaos aus und sorgte seinerseits dafür, das es nicht besser wurde. Er hat hier gezielt das Jobcenter und seine Fallmanager schlecht aussehen lassen und gerne die Schuld an der Unordnung von sich gewiesen. So mancher Leistungsempfänger hatte ja auch schon schlechte Erfahrung mit dem Jobcenter und war bereit hier das Schlimmste anzunehmen. Alpenblitz hatte ein einfaches Erklärungsmodell: ich bin der gute und die sind die Bösen. Anfangs lagen ja auch die Sympathien auf seiner Seite. Mir ist das Chaos sehr früh aufgefallen und ich habe Alpenblitz eine Organisationsberatung, Dokumentation der Abläufe und Vermittlung angeboten. Nachdem er recht unwirsch und aufschiebend darauf reagiert hat war mir so einiges klar. Nur hätte ich nie geglaubt, das er das wirklich durchzieht! Auf negative Kritik reagierte er mit einem Gegenangriff oder persönlichen Angriffen um von unangenehmen Dingen abzulenken. Die andere Seite(Sandhügler) hat irgendwie vergessen sich an die Ordnung(Vorschrift über die Vergabe öffentlicher Aufträge/Sorgfaltspflicht) zu halten. Der Untersuchungsausschuss hat ja auch unglaubliche Dinge hervorgebracht. Hätte man auch nur an einer Stelle konsequent nachgehackt, das Ganze wäre nie so ausgeufert!

Aber was macht man nachdem ein Scherbenhaufen übrig geblieben ist? Man wagt einen Neuanfang. Vor allem, es kann nicht schlimmer kommen(denke ich mal in meinem jugendlichen Leichtsinn).

Aber wie sieht der Neuanfang aus? Man wendet sich an die etablierten Lehrgangsanbieter mit langer Erfahrung. Aber kann das die Lösung sein? Auch diese haben es nicht geschafft langfristig erfolgreich zu arbeiten. Nach dem Debakel mit der PPA hat man auch nicht den Mut unkonventionelle, oder gar NEUE WEGE zu gehen. Andererseits invesiert man eine Millionen mehr in Massnahmen. doch vorsicht, dieses geld weckt begehrlichkeiten, der nächste Alpenblitz ist bestimmt nicht weit.

wie kann man also aus dem Chaos Ordnung entstehen lassen?

- wie wäre es mit einem Zielkartensystem(Balanced Scorecard), welches man auch nach Außen mitteilt? Dann werden Aktionen und Massnahmen klar ersichtlich und erscheinen nichts als reine Willkür. Fragen sie ruhig nach, ich und ein paar andere können da schon helfen. An diesem System arbeiten alle Bereiche mit und alle ziehen an einem Strang. Die Dinge motivieren sich aus sich selbst heraus und sind nicht willkürlich.

- Verbesserung der Kommunikation und Mitteilung
- Transparenz
- Sinnvolle Kursinhalte. Auch hier haben wir einiges zu bieten was den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Ich möchte das nicht öffentlich vortragen, der Fortbildungsmarkt ist heiß umkämpft und ich möchte eine technische Plattform dafür bereit stellen. Genaueres kommt also später.

Herr Metz, ich wünsche ihnen eine ruhige ordnende Hand, klare langfristige Vorstellungen und Konzepte(nicht von Wahlkampf zu Wahlkapmf), Sorgfalt, neue unkonventionelle Ideen, Fleiß und vor allem viel Erfolg.

Von den Forenteilnehmern wünsche ich mir konstruktive Vorschläge und eine rege Teilnahme.

Wir sitzen alle im selben Boot.

Viele Grüße,
Engel
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Re: Konstruktive Vorschläge und Lösungen

 ·  Gepostet: 02.07.2007 - 11:15 Uhr  ·  #2
Eigentlich ist uns das allen wohlbekannt. Aber in der heutigen Zeit verstecken sich alle hinter den Schlagwörtern "Flexibel und Belastbar". Am Besten macht man alles auf einmal. Aber wie soll das funktionieren? Wenn wir behaupten weniger ist mehr, dann gilt man gleich als faul.

http://www.spiegel.de/wissensc…34,00.html
Zitat
Schön der Reihe nach statt Multitasking

Von Katrin Blawat

Alles gleichzeitig, lautet an vielen Arbeitsplätzen das Gebot der Stunde: Telefon, viele Computerprogramme und ein Handy streiten zeitgleich um die Aufmerksamkeit. Wer sich aber so vereinnahmen lässt und alles auf einmal tun will, macht mehr Fehler, verschwendet Zeit - und verlernt das Denken.


So so, man verlernt also das Denken! Bei so manchem glaube ich das gerne :)
Dem ist in der Tat so, was heute nicht mehr auf eine Powerpoint-Folie passt gilt mitlerweile als zu komplex und wenig verständlich. Ja sogar als Zeitverschwendung weil man nicht auf den Punkt kommt! Früher hat man bei Fragen nach einer gescheiten Dokumentation/Handbuch gefragt, später nach einem Word-Dokument und mittlerweile will man einfach die Präsentation haben. Kurzum, weniger ist mehr und vor allem genügt es für die nächste halbe Stunde. So genau will man es auch gar nicht wissen.
Nitzsche hat mal in seiner überpointierten Art gesagt, der denkende Mensch sei ein kranker Affe. Das manchem beim Nachdenken schwindelig wird ist durchaus normal. Aber deswegen komplexe Sachverhalte auf Stammtischparolen reduzieren? Das kann wohl nicht die Lösung sein.
Es erstaunt immer wieder, wie "reines Denken" die Wirklichkeit verstehen und gesetzmäßig ordnen kann. Kant hat das sehr schön in seiner "Kritik der reinen Vernunft" beschrieben.

Aber was hält einem vom Denken ab? Es sind die verschiedenen Anforderungen und die Erreichbarkeitsfalle.

Zu erst muss man Prioritäten setzen. Das Aufgabengebiet gibt einem ja schon vor welche Mission man zu erfüllen hat. Das einzige was man davor noch überlegen sollte ist, in welchem Stil man sein Amt führt. Richtet man sich am Arbeitsmarkt aus, am Stammtisch, an den Betroffenen oder Haushaltorientiert?

Dann muss man schnell Routine bekommen. Das geht nur über eine rasche Einarbeitung. Danach erstellt man seinen Stundenplan und arbeitet los.

Das ist bis hierhin alles sehr einfach. Aber jetzt kommen wir zum allerwichtigsten Punkt. Unterbrechungen sollen vermieden werden! Einfacher gesagt als getan. Ich habe in meiner Zeit als Softwareentwickler immer wieder darauf gedrängt, das ich mindestens 4 stunden am stück nicht unterbrochen werde. Genutzt hat es allerdings wenig. also hat man mir ermöglicht von zuhause zu arbeiten.

Ich wünsche dem neuen Mann, das er es schafft, ohne lästige Unterbrechungen arbeiten zu können. Im übrigen konnte ich meine Kunden dazu erziehen, von deren Seite war das kein Problem. Es waren eher die Kollegen(Sekretärin, Vertrieb,...) die das nicht kapiert haben, allerdings haben die sich auf die Kunden berufen. Nun ja, was ich davon zu halten hatte wusste ich ja dann. Im übrigen gehe ich davon aus, das er das sowieso schon weiß. Richter wird man nicht von ungefähr.
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Re: Konstruktive Vorschläge und Lösungen

 ·  Gepostet: 06.07.2007 - 08:41 Uhr  ·  #3
Zitat
263,5 Millionen Euro aus Brüssel
Regionalentwicklung: Odenwald wird Förderregion für neuen Europäischen Fonds
Erstes Projekt Überwaldbahntrasse[1]

....

Über ein erstes großes Projekt, die Sicherung der Überwaldbahntrasse, gebe es bereits Vorgespräche mit Staatssekretär Klaus-Peter Güttler und den betroffenen Gemeinden Mörlenbach, Abtsteinach und Wald-Michelbach, betont Wilkes. Damit werde die Grundlage gelegt für eine touristische Nutzung für Draisinefahrten. Werde jetzt nichts getan, sei die Sanierung der Trasse in 20 Jahren nicht mehr zu bezahlen. Dieses Projekt entspreche hundertprozentig den EFRE-Zielen "Nutzung und Inwertsetzung des Natur- und des kulturellen Erbes als Grundlage für eine identitätsstiftende Entwicklung der Regionen".



Ne Menge Holz :)
Es gibt da in Kanada eine stillgelegte Eisenbahnstrecke mitten durch die Rocky Mountains. O.K, der Odenwald ist nicht ganz so spektakulär, aber er hat auch seine Reize. Wenn das mit der Draisine nix werden sollte, so kann man immer noch einen Radweg draus machen.

Zitat
Für weitere Projekte seien Ideen-Wettbewerbe der Kommunen gefragt, betont Wilkes. Denkbar sei beispielsweise eine Förderung für das Drachenmuseum im Lindenfels, für Naturschutzzentren, touristische Angebote wie einen weiteren Ausbau des Angebots im Infozentrum am Felsenmeer. Familien wünschten sich oft kombinierte Angebote für das Wochenende: Erst Klettern am Felsenmeer, dann ein Besuch im Drachenmuseum Lindenfels und zum Abschluss eine Draisinenfahrt nach Wald-Michelbach.[1]


Denkbar wäre auch ein Ausbau des kleinen Sendemastes in Absteinach/Siedelsbrunn. Hier bietet sich eine konkurenzlos tolle Aussicht auf die Region. Der Panoramablick ist unvergleichlich. Aber wir wollen ja die Region stärken und nicht nur ein einziges prestigeträchtiges Ausflugsobjekt haben. Es gibt da ja noch die Stiefelhütte und die Kletterwand. Sollte der Steinbruch in Mackenheim nicht mehr wirtschaftlich sein, dann wäre ein Ausbau zu einem Kletterzentrum prinzipiell möglich. Rutschbahnen und anderes wäre schnell erledigt und ein Erlebnispark für die ganze Familie könnte entstehen.
Ein Parcour für Mountainbikes wäre sicherlich eine recht lohnenswerte Ergänzung. So mit schönen Hindernissen. Damit könnte man die Gemeinden Wald-Michelbach/Siedelsbrunn und Abtsteinach(stonisch rules) gut verbinden. Das meiste ist ja schon vorhanden. Fehlt nur noch der Name, wie wäre es mit Erlebnisregion Überwald?

Mit meiner tatkäftigen Unterstützung können Sie rechnen!

[1] Quelle: http://echo-online.de/suedhess…?id=486620
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Re: Konstruktive Vorschläge und Lösungen

 ·  Gepostet: 09.07.2007 - 08:36 Uhr  ·  #4
Es ist mal wieder soweit. Am Wochenende hatte ich mal wieder einer dieser unsinnigen Diskussionen. Ein Rentnerehepaar wollte mir erklären, daß sie den ganzen Computersch... nicht brauchen! Aber was so Themen wie Urheberrecht, Internet und Onlinedurchsuchungen angeht wussten die alles besser.

Kommt euch bekannt vor? Dies hat sogar einen Namen:

Dunning-Kruger-Effekt

Kruger und Dunning bemerkten in vorhergehenden Studien, dass bei Fähigkeiten, wie dem Erfassen von Texten, Schachspielen oder Autofahren, Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen. Sie fanden heraus, dass bei Fähigkeiten, über die Menschen in höherem oder im geringen Grad verfügen können,

- inkompetente Personen dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,

- inkompetente Personen überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,

- inkompetente Personen das Ausmass ihrer Inkompetenz nicht erkennen können,

- inkompetente Personen durch Ausbildung nicht nur ihre Kompetenz steigern, sondern auch lernen können, sich und andere besser einzuschätzen


Die Fähigkeit zur selbstreflektion ist bei solchen Menschen wenig bis garnicht ausgeprägt. Es ist schon komisch, da wird Personen die sich auskennen jegliches Fachwissen abgesprochen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, das sich solche Menschen irgendwann in der Umwelt nicht mehr zurecht finden. Man neigt dann zu einfachen Wahrheiten. Das Dumme an der Sache ist nur, das es sehr viele davon gibt. Das sind alles Wählerstimmen. So jemanden bekommt man recht einfach mit Stammtischparolen.

Muss man auf solche Leute hören? JEIN! Man sollte ihnen zuhören und ihnen das Gefühl geben wichtig zu sein, aber man sollte nicht auf Sie hören, sondern sich vielmehr auf seinen eigenen Verstand verlassen. Aber niemals vergessen, die Fähigkeit zur selbstreflektion sollte gegeben sein.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch folgender Link:
www.harvardbusinessmanager.de/go/see!_DIG45933565
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Re: Konstruktive Vorschläge und Lösungen

 ·  Gepostet: 13.07.2007 - 10:09 Uhr  ·  #5
Peter-Prinzip:

"In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen."

Jeder der seine Arbeit gut verrichtet wird, ausreichend Zeit vorrausgesetzt, solange bfördert bis er an eine Position kommt bei der er überfordert oder für die er nicht geeignet ist. Auf dieser Stelle verharrt er dann. So kommt es, das nach einer gewissen Zeit sämtliche Stellen von inkompetenten Personen besetzt sind. Das trifft für den Staat ebenso zu wie für die freie Wirtschaft. Bestimmt hat jemand einen mehr oder weniger qualifizierten Vorgesetzten kennengelernt.

Was kann man dagegen tun? Umstrukturieren wäre eine Möglichkeit. Eine Rückstufung findet im seltensten Fall statt und ist nach Beamtenrecht auch nur bei schwerer Pflichtverletzung möglich. Man kann aber auch jemanden an eine Stelle versetzen an der er keinen Schaden mehr anrichten kann oder eine solche Stelle einfach erschaffen. Aber eine reine Beschäftigung um seiner selbst willen wenn es am Ende der Steuerzahler bezahlen muss? Da gefällt mir die Umstrukturierung besser, aber vielleicht wäre ein intensive Schulung der Personen auch eine Möglichkeit.

Das ist ein recht komplexes Thema und nur wenig befriedigend zu lösen. Aber es gibt eine recht witzigen Artikel hierzu:
http://private.freepage.de//cg…/peter.htm

Viel Spass beim Lesen.

auszug aus dem Text
Zitat
...Der Unfähigkeitstrieb

Der Unfähigkeitstrieb, der durch das Peter-Prinzip erklärt wird, ist nicht nur ein individuelles Problem, sondern auch ein solches der gesamten Menschheitsgeschichte. Nicht nur der einzelne entwickelt sich weiter, bis er die Stufe seiner Inkompetenz erreicht hat, sondern auch die gesamte Menschheit: Der Steinzeitmensch wurde zum Menschen der Bronzezeit, der Eisenzeit, der Technik, der Computer, der Weltraumfahrt. Wann erreicht er seine Stufe der Inkompentenz und - wichtiger noch - wird er sie erkennen?...


Es gibt verschiedene Bevölkerungsgruppen. Vielleicht sollte sich ein jeder mal fragen ob er den Anforderungen die an ihn gestellt werden auch gewachsen ist und nicht immer nach Ausreden suchen.
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Re: Konstruktive Vorschläge und Lösungen

 ·  Gepostet: 31.07.2007 - 07:36 Uhr  ·  #6
Mal drüber nachdenken.

Forderungen von Transparency Deutschland

Die Forderungen von Transparency Deutschland zur Korruptionsprävention in Kommunen lassen sich unter dem Oberbegriff "Transparenz" zusammenfassen. Wesentliche Forderungen sind:

  • Transparenz bei kommunalen Entscheidungen durch Informationsfreiheit auf kommunaler Ebene.
  • Transparenz zu persönlichen Interessenlagen von Mandatsträgern durch Einführung eines Ehrenkodex und eines Ehrenrates.
  • Korruptionsprävention bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen, z.B. durch die Anwendung von Antikorruptionsklauseln und des Integritätspaktes.
  • Transparenz und Wahrung der kommunalen Interessen bei der Privatisierung von kommunalen Aufgaben z.B. durch die Sicherung von Kontrollrechten für Mandatsträger und Bürger in Satzungen und Geschäftsordnungen.


Mehr zu dem Thema unter:
http://www.transparency.de/fil…i07DWA.pdf
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Re: Konstruktive Vorschläge und Lösungen

 ·  Gepostet: 13.08.2007 - 09:03 Uhr  ·  #7
Nachschlag zu folgendem Artikel.

Zitat
263,5 Millionen Euro aus Brüssel

Regionalentwicklung: Odenwald wird Förderregion für neuen Europäischen Fonds

Erstes Projekt Überwaldbahntrasse[1]
....
Für weitere Projekte seien Ideen-Wettbewerbe der Kommunen gefragt, betont Wilkes.
.


Da hätte ich nen Vorschlag. Wie wäre es mit einer Anlage wie dem Salvena-Land in Hopfgarten/Tirol? Eine einfache aber wunderschöne Anlage. Die Kombination von Freibad und See ist gelungen. Damit könnte man zum Beispiel den Wert eines Freibades gehörig aufwerten. Die anderen Freizeitanlagen kann man nach und nach dazubauen. Sehr vorbildlich ist auch die Raucherfrage gelöst. Am Eingang stehen Aschenbecher zum mitnehmen, die kann man ganz einfach in die erde stecken und am ende wieder mitnehmen. Kippen oder Müll findet man in der Anlage überhaupt nicht, das ganze ist sehr sauber. Aber vielleicht haben die Raucher dort mehr anstand als bei uns!
 
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