Wer bringt Licht ins dunkel :?:

Wo Schatten ist ist auch Licht

 
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Re: Wer bringt Licht ins dunkel :?:

 ·  Gepostet: 24.04.2006 - 17:56 Uhr  ·  #105
Was ist Arbeitsvermittlung?
Unter Arbeitsvermittlung versteht man eine Tätigkeit, die darauf gerichtet ist, Ausbildungssuchende und Arbeitssuchende mit Arbeitgebern zur Begründung von Arbeitsverhältnissen zusammenzuführen (§ 35 Absatz 1 Satz 2 SGB III).

Voraussetzung für Arbeitsvermittlung
Jede natürliche oder juristische Person oder Personengesellschaft kann seit dem 27. März 2002 als Vermittler am Markt tätig werden. Voraussetzung ist die Anzeige beim Gewerbeamt (§ 14 Absatz 1 GewO). Ungeklärt ist noch, inwieweit die angekündigten Qualitätsstandards und Gütesiegel Einfluss auf die Nutzung der Vermittlungsgutscheine haben werden.

Rechtsgrundlage
Gesetz zur Vereinfachung der Wahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat vom 23. März 2002. Voraussetzungen der privaten Arbeitsvermittlung:

schriftlicher Vertrag zwischen Vermittler und Arbeitssuchenden
Regelung der Vergütung
Begrenzung der Vergütung
Die vereinbarte Vergütung darf einschließlich der Umsatzsteuer höchstens 2.500 Euro betragen.

Bei Arbeitslosen, die bis zu drei Monaten arbeitslos sind, darf die Vergütung höchstens 1.500 Euro,
bei Arbeitnehmern, die Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein haben, darf die Vergütung höchstens 2.500 Euro,
bei der Vermittlung von Au-pair-Verhältnissen darf die Vermittlung höchstens 150 Euro betragen.
Mitteilung des Vertragsinhaltes in Textform an den Arbeitssuchenden. Der Vermittler darf keinen Vorschuss verlangen bzw. entgegennehmen.
Der Vermittlungsvertrag ist ungültig, wenn:

die Höchstgrenzen der Vermittlungsvergütung überschritten werden,
Vergütungen für Leistungen entgegengenommen werden, die zur Leistung der Vermittlung gehören, z. B. Vergütung für Tests, die die Kenntnisse und Fähigkeiten des Arbeitssuchenden betreffen,
die erforderliche Schriftform nicht eingehalten wird,
der Arbeitssuchende, der Arbeitgeber oder ein Auszubildender sich verpflichtet, sich nur eines bestimmten Vermittlers zu bedienen.
Der Anspruch auf die Vergütung besteht nur, wenn infolge der Vermittlung ein Arbeitsvertrag zustande gekommen ist.

Besonderheiten Auszubildendenvermittlung
Für die Vermittlung von Auszubildenden gelten neben den allgemeinen Voraussetzungen folgende Besonderheiten:

Leistungen für die Vermittlung dürfen nur vom Arbeitgeber verlangt oder entgegengenommen werden (§ 296a SGB III). Wird entgegen dieser Vorschrift eine solche Vereinbarung zwischen dem Vermittler und dem Ausbildungssuchenden geschlossen, ist diese unwirksam.
Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Vermittler, die eine Zahlung des Ausbildungssuchenden festschreiben oder erzielen sollen, sind unwirksam.
Vermittlung mit Vermittlungsgutschein (§§ 421g ff. SGB III)
Arbeitslosengeld- und Arbeitslosenhilfebezieher, die nach drei Monaten noch nicht vermittelt wurden oder die eine Beschäftigung ausüben, die als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder als Strukturanpassungsmaßnahme nach dem Sozialgesetzbuch gefördert wird, haben einen Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein. Sie erhalten einen Gutschein vom Arbeitsamt, mit dem sie einen Arbeitsvermittler ihrer Wahl einschalten können. Diesem wird bei Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis ein Erfolgshonorar von bis zu 2.500 Euro gezahlt.
Voraussetzungen der Zahlung aus dem Vermittlungsgutschein:

Vermittlung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von mindestens 15 Stunden wöchentlich
Vermittlung innerhalb von drei Monaten nach Vermittlungsgutscheinausstellung
Höhe des Vermittlungsgutscheins:
Der Vermittlungsgutschein wird zunächst bis zum 31.12.2004 ausgestellt:

nach einer Arbeitslosigkeit von bis zu sechs Monaten in Höhe von 1.500 Euro,
nach einer Arbeitslosigkeit von sechs bis zu neun Monaten in Höhe von 2.000 Euro und
nach einer Arbeitslosigkeit von mehr als neun Monaten in Höhe von 2.500 Euro.
Für Arbeitnehmer, die eine Beschäftigung ausüben, die als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder als Strukturanpassungsmaßnahme nach dem Sozialgesetzbuch gefördert wird, ist die Arbeitslosigkeit vor Beginn der Beschäftigung maßgebend.

Antrag an die zuständige Agentur für Arbeit auf Zahlung der Vergütung
Die Vergütung des Vermittlers wird in Höhe von 1.000 Euro bei Beginn des Beschäftigungsverhältnisses, der Restbetrag nach einer sechsmonatigen Dauer gezahlt, soweit das Arbeitsverhältnis dann noch fortbesteht. Der Vermittler bekommt die Vergütung unmittelbar von der Bundesanstalt für Arbeit gezahlt. Die Zahlung der ersten Rate bzw. des einmaligen Betrages von 1.000 Euro und gegebenenfalls des Restbetrages muss vom Vermittler jeweils bei dem Arbeitsamt beantragt werden, das den Vermittlungsgutschein ausgestellt hat. Die Antragsformulare können über die unten genannte Homepage abgerufen werden.
Eine Vergütungszahlung aus dem Gutschein erfolgt nicht, wenn:

der Arbeitsvermittler von Agentur für Arbeit beauftragt ist,
der Arbeitssuchende bei dem Arbeitgeber beschäftigt wird, bei welchem er im letzten Jahr vor der Arbeitslosmeldung mindestens drei Monate versicherungspflichtig tätig war,
das Beschäftigungsverhältnis von vornherein auf eine Dauer von weniger als drei Monaten begrenzt ist.
IV. Behandlung der erlangten Daten
Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der Daten unterliegt § 298 SGB III i. V. m. dem Bundesdatenschutzgesetz.
Informationen finden Sie unter:
Bundesgesetzblatt Nr. 20 vom 26. März 2002, Seite 1130 ff. (Gesetz zur Vereinfachung der Wahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat)
http://www.bundesgesetzblatt.de
Bundesministerium für Wirtschaft unter Gesetze
Agentur für Arbeit unter Service

potsdam.ihk24.de/PIHK24/PIHK24/.../Arbeitsvermittlung.jsp


Macht euch Gedanken darüber
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Re: Wer bringt Licht ins dunkel :?:

 ·  Gepostet: 24.04.2006 - 22:39 Uhr  ·  #106
Wer fürchtet sich vor'm kleinen Mann (Männlein)? . . .
Wenn er aber kommt? UUUAAAHHH!
Was haben wir Angst . . .
gehabt, . . . als wir sieben waren!

Heute sehen wir das Ganze etwas abgeklärter . . . HERR M.!

ratzfatz
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Re: Wer bringt Licht ins dunkel :?:

 ·  Gepostet: 26.04.2006 - 12:57 Uhr  ·  #107
Zitat Herr M.:
"... Schlammschlacht sondergleichen ..."

Quelle: http://www.morgenweb.de/ba/ber…adbe500470

Wieso SONDERGLEICHEN, Herr M.? Das haben wir doch alles schon mal und schon mal erlebt, wir zwei alten "Kampfhasen"?!

Bereits in der Zeit von 23.09.2004 bis 03.10.2005 gab es die erste,
von 06.02.2006 bis 21.03.2006 die zweite (beide opusforum und zum jeweiligen Enddatum gesperrt) und jetzt läuft die dritte "Schlammschlacht".

Also: NIX MIT "SONDERGLEICHEN"!

Tja, dann fangen wir mal an, im historischen Material zu recherchieren ... und siehe da: gleich fündig geworden!

Mitschnitt opusforum: Wer kennt Fa. NewJobGeneration?
Laufzeit: 23.09.2004 %u2013 03.10.2005

Nicname: "angeschmiert"
Status: Grade reingestolpert
Geschrieben: 01.09.05, 18:12
Titel: New Job Generation = PPA
Dabei seit: 01.09.2005
Beiträge: 1

Zitat: Hallo,
ich werde mich hier jetzt mal zu dem ganzen Thema New Job Generation
bzw. PPA bzw. Hr. M. äußern, weil es mir wirklich Magenschmerzen macht,
was dieser Mensch immer noch treibt! Ich weiß Bescheid, möchte aber weder
mit ihm noch mit einer seiner Firmen was zu tun haben.

Es wird wohl auch ein einmaliger Beitrag werden, weil ich nicht soviel Zeit habe, um das Ganze Drama zu schildern bzw. zu kommentieren. An alle Interessierten/Angeschmierten ein guter Rat: HÄNDE WEG VON NEW JOB GENERATION bzw. PPA!!!!

Der "liebe" Hr. M. ist "Besitzer" von beiden "Unternehmen". Obwohl kein einziges in Deutschland (und glaubt nicht seinen Lügen!!, es lässt sich alles belegen) oder auch in der Schweiz eingetragen ist. Die PPA gab es schon mal vor ca. zwei Jahren in München. Wegen der wurde Hr. M. auch rechtskräftig!! von einem Gericht in München verurteilt und zwar wegen nicht bezahlter Gehälter (er erklärte zwar vor Gericht süffisant, es seien nie Verträge unterschrieben worden, aber man hat ihn dennoch verurteilt) an seine Mitarbeiter (die laut ihm aber nur aus Spaß an der Freude für die PPA tätig waren), nicht bezahlter Kaution an den Makler des Büros (er wußte gar nicht, dass das ein Makler ist, stand aber dick und fett in der Anzeige) und wegen nicht bezahlter Miete.

Bevor es zu dieser Verhandlung kam war Hr. M. knapp zwei Monate "Gast" in St. Adelheim auch bekannt als Stadelheim = XXXXXX* in München. Wir alle sind von ihm abgezockt worden. Wir haben ihm dummer Weise geglaubt und ihm insgesamt einen fünfstelligen Betrag gezahlt, der jetzt leider auf Nimmerwiedersehen bei Hr. Gierschlund versickert ist. Dafür haben wir außer Geblubber (könnt ihr alles hier im Forum nachlesen)%u2022nichts bekommen. Danke für den Tipp mit einer Anzeige, die Chose ist auch schon abgehakt.

Das Unternehmen New Job Generation ist auch nicht Mitglied im deutschen Franchise-Verband. Tja, da wird es auch so schnell nicht reinkommen, da es nicht annähernd die Voraussetzungen dafür mitbringt.

Noch eine kleine Info zur Schweiz: Hr. M. war dort für die Fa. UniquePeople tätig (www.uniquepeople.ch). Die sind auch gar nicht gut auf ihn zu sprechen. Ist aber eine zu lange Geschichte...

Wieso reist Hr. M. eigentlich nie in die Schweiz ein? Darf oder kann er nicht?

Ach ja, die Stellenanzeigen. Ist das neu, dass jetzt vorab die Firmen informiert werden, dass man die Stellen auch bei der NJG ins Netz stellt? Gab es denn jetzt schon mal Vermittlungen? Auf jeden Fall, werden die Stellenanzeigen normalerweise in allen anderen Websites "geliehen", ohne dass die jeweiligen Verfasser etwas wissen. Rechtlich gesehen könnte das ein ziemliches Eigentor werden. Illegal? Würde ich schon mal sagen. Warum steigen so viele Berater wieder aus?

Zahlen: wir reden hier von möglichst 1.000 Stellenanzeigen im Monat. Ach ja, die Bewerber müssen sagen, wo sie sich beworben haben, weil diese Firmen kann man sich dann ja mal ansehen. Heißt, die Bewerber bringen auch noch gleich potentielle Kunden für die NJG mit. Wie aufmerksam, odrrrrrrrrr?

Und wo ist eigentlich das Logo der Bundesagentur für Arbeit hin? Ach ja, stimmt, die haben ihm ja rechtliche Konsequenzen angedroht, wenn er es nicht schnell wieder entfernt.

Das Konzept ist wirklich neu, Betrug von hinten bis vorne!!! Ich kann nur allen raten: FINGER WEG!!! Sonst sind Eure allerallerallerletzten Kröten auch noch futsch!

P.S. Zur körperlichen Statur: klein und rund mit Brille dafür mit fehlenden Zähnen. Ich habe sie ihm nicht ausgeschlagen! Ehrenwort!!!
Obwohl, verdient hätte er es!

Zitat Ende

ALLES ÖFFENTLICH ZU LESEN UNTER OPUSFORUM:DE IM ANGEGEBENEM ZEITRAUM!

UND IMMER IMMER WIEDER GEHT DIE SONNE AUF, UND WIRFT IHRE WÄRMENDEN STRAHLEN IN DAS GRAU DER JÜNGSTEN GESCHICHTE!

MIT MENSCHEN SPIELT MAN NICHT!
ratzfatz


*formulieren wir es mal anders. = aufenthaltsort, der keine räumliche bewegungsfreiheit bietet. beide foren wurden geschlossen, deshalb meine korrektur. mfg, der MOD
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NJG

 ·  Gepostet: 26.04.2006 - 22:56 Uhr  ·  #108
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NJG = ( Berlinerisch ) nicht jenug Geld

Wie ich darauf komm ist einfach zu erklären.
Ratz Fatz hat RECHT NJG ist mit keiner normalen Jobbörse zu vergleichen.
Allein das Francaise von 25.000 Euro ist schon ein Hammer.
Dann was überhaupt zu verdienen ist wenn eine Datenbank in der Theorie erstellt ist. Praktisch ist es dann so das die Arbeitskraft für ppa ausgenutzt wird. Auch Schulung was ist das bei NJG? Ah das ist was das nie statt finden kann weil er es selbst nicht machen kann. Wisst Ihr warum? Weil es nicht einmal ein sogenanntes Handbuch gibt!
Boa das habt Ihr nicht gewusst ist schon Komisch sonst seit Ihr NJG ler auch so schlau. Dann gibt es in diesen Vertrag der mir vorliegt auch noch einige Absätze wo Ihr noch schlucken könnt. Den euer Ober Guru kann nicht im entferntesten seine Angaben die im Vertrag stehen einhalten.
Um etwas zu verdienen baut doch erst einmal eure Datenbank auf so um die 3500 freie Stellen oder so in etwa 2000 Firmen dann könnt Ihr euch einmal ein wenig hinstellen und die Klappe auf machen. Oh das dauert aber sehr lange bis Ihr das schafft kann ich euch schon versprechen. Denn Ihr arbeitet für ppa und das hat mit NJG nichts zu tun!
Ich hab meine Lehre daraus gezogen und das wird auch noch ein Fall für das Gericht den was der Mann gemacht hat ist mit Fakten und Zeugen zu belegen. Tja den euer Chef hat nun ein weiteres Problem und das wird teuer. Den ich hab nun auch die Verträge von NJG bei mir und ab morgen sind die auch beim Anwalt.

Gruß Rasputin
 
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